14.01.2014, 09:24
Hallo,
darf ich mich kurz vorstellen.
Ich bin der Entwickler von dem Dingen und roli8888 hat mich direkt angesprochen und auf diesen Thread aufmerksam gemacht.
Über kurz oder lang (eher kurz als lang
) möchte ich in meinem Loggerverwaltungsprogramm ebenfalls eine Routenanzeige integrieren. Deswegen finde ich das Tool hier extrem spannend.
Zu Mir:
ich bin Dipl.-Ing., 45, beschäftige mich seit Uhrzeiten mit Softwareentwicklung und bin z.Z. bei der EASY Software AG als Systemarchitekt angestellt. Nebenher habe ich noch ein paar Hobbies, Musik (aktiv, Bass), Modellbau und eben Microconmtrollerprogrammierung. Dort habe ich mich spezialisiert auf die Atmel Controller und bin dort dann beim Arduino gelandet. Vor allem, weil der Werkzeugkasten gerade für Einsteiger interessant ist.
Nebenher versuche ich die Verbindung von Modellbau und Microcontroller anderen zu vermitteln. Und dabei ist auch ein KnowHow-Paket heraus gekommen. Soweit zu mir.
zum Thema:
Der Logger hat aus bestimmten Gründen ein eigenes Format. Allerdings ist das sehr einfach gehalten. Zur Hardware: Der Logger arbeitet mit einem ATMega328, die Software ist mit der Arduino-IDE geschrieben, naja fast jedenfalls, damit die Einarbeitung für weitere Mitstreiter sich recht einfach gestaltet. (Allerdings mußte ich schon mehrfach in die Trickkiste greifen...) Der Logger hat externe 2 Kanäle und einen internen Kanal. Extern können 2 NMEA Geräte angeschlossen werden. Kanal A läßt sich auch auf das Seatalk Protokoll umschalten. Intern werden Daten einer MPU6050, also eines Lage- und Beschleunigungssensors, geloggt. Das ganze wird auf einer SD Karte geschrieben. Erlaubt sind hier beliebige FAT16 und FAT32 Karten. (Bis 32GB) GEloggt wird alles. Eine Filterung, Analyse oder sowas findet nicht statt.
Eine Zeile im Log ist ein Datensatz (Datagram) und besteht aus 3 Teilen. Die TEile werden durch ein ";" getrennt.
1: Zeitstempel, im Format HH:mm:ss.SSS und gibt den Zeitpunkt des Eintreffens des 1. Bytes des Datagramms an. Grundlage ist die Zeit seit dem Start des Loggers. (Eine Zeitsyncronisation mit GPS findet nicht statt)
2: Kanalbezeichnung: Die Kanalbezeichnugn gibt an, auf welchem Kanal die Daten empfangen wurden. Das dient der Datenanalyse und nachträglichen Aufbereitung.
3: Die NMEA Daten.
Zus. definiert der Logger noch ein paar eigene NMEA Datagramme:
Start/Stop Meldungen.
$POSMST,Start NMEA Logger,V 0.1.2*30
$POSMSO,Stop NMEA Logger*3A
Lagedaten (Alle 3 Achsen)
$POSMGYR,1800,7772,13164*5C
Beschleunigungsdaten
$POSMACC,-684,-2145,-7012*7D
Betriebsspannung (Optional)
$POSMVCC,4962*72
Daten von Seatalk
$POSMSK,4AEF4245265E62*72
Da Seatalk ein binäres Format ist, werden die einzelnen Bytes als HEX ausgegeben. NMEA Kennzeichnung ist $POSMSK. Danach folgt eine Kolonne aus HEX Zahlen. Jeweils 2 Ziffern bilden ein Byte.
Alles Nachzulesen auch hier
Die Gyro und Acc Daten werden bei der Tiefenmessung benötigt, wofür das gesamte Projekt eigentlich vorgesehen ist.
Achja, an dem Projekt verdiene ich übrigen fast nix. Firm- und Software ist OpenSource, Hardware wird zum Selbstkostenpreis in China produziert.
Da das mein erstes Posting hier ist, bitte ich um Verständnis falls ich vielleicht aus Unwissenheit Regeln verletzt haben sollte. Ich wollte nur schnell Licht ins Dunkel bringen.
Bis bald.
darf ich mich kurz vorstellen.
Ich bin der Entwickler von dem Dingen und roli8888 hat mich direkt angesprochen und auf diesen Thread aufmerksam gemacht.
Über kurz oder lang (eher kurz als lang
) möchte ich in meinem Loggerverwaltungsprogramm ebenfalls eine Routenanzeige integrieren. Deswegen finde ich das Tool hier extrem spannend.Zu Mir:
ich bin Dipl.-Ing., 45, beschäftige mich seit Uhrzeiten mit Softwareentwicklung und bin z.Z. bei der EASY Software AG als Systemarchitekt angestellt. Nebenher habe ich noch ein paar Hobbies, Musik (aktiv, Bass), Modellbau und eben Microconmtrollerprogrammierung. Dort habe ich mich spezialisiert auf die Atmel Controller und bin dort dann beim Arduino gelandet. Vor allem, weil der Werkzeugkasten gerade für Einsteiger interessant ist.
Nebenher versuche ich die Verbindung von Modellbau und Microcontroller anderen zu vermitteln. Und dabei ist auch ein KnowHow-Paket heraus gekommen. Soweit zu mir.
zum Thema:
Der Logger hat aus bestimmten Gründen ein eigenes Format. Allerdings ist das sehr einfach gehalten. Zur Hardware: Der Logger arbeitet mit einem ATMega328, die Software ist mit der Arduino-IDE geschrieben, naja fast jedenfalls, damit die Einarbeitung für weitere Mitstreiter sich recht einfach gestaltet. (Allerdings mußte ich schon mehrfach in die Trickkiste greifen...) Der Logger hat externe 2 Kanäle und einen internen Kanal. Extern können 2 NMEA Geräte angeschlossen werden. Kanal A läßt sich auch auf das Seatalk Protokoll umschalten. Intern werden Daten einer MPU6050, also eines Lage- und Beschleunigungssensors, geloggt. Das ganze wird auf einer SD Karte geschrieben. Erlaubt sind hier beliebige FAT16 und FAT32 Karten. (Bis 32GB) GEloggt wird alles. Eine Filterung, Analyse oder sowas findet nicht statt.
Eine Zeile im Log ist ein Datensatz (Datagram) und besteht aus 3 Teilen. Die TEile werden durch ein ";" getrennt.
1: Zeitstempel, im Format HH:mm:ss.SSS und gibt den Zeitpunkt des Eintreffens des 1. Bytes des Datagramms an. Grundlage ist die Zeit seit dem Start des Loggers. (Eine Zeitsyncronisation mit GPS findet nicht statt)
2: Kanalbezeichnung: Die Kanalbezeichnugn gibt an, auf welchem Kanal die Daten empfangen wurden. Das dient der Datenanalyse und nachträglichen Aufbereitung.
3: Die NMEA Daten.
Zus. definiert der Logger noch ein paar eigene NMEA Datagramme:
Start/Stop Meldungen.
$POSMST,Start NMEA Logger,V 0.1.2*30
$POSMSO,Stop NMEA Logger*3A
Lagedaten (Alle 3 Achsen)
$POSMGYR,1800,7772,13164*5C
Beschleunigungsdaten
$POSMACC,-684,-2145,-7012*7D
Betriebsspannung (Optional)
$POSMVCC,4962*72
Daten von Seatalk
$POSMSK,4AEF4245265E62*72
Da Seatalk ein binäres Format ist, werden die einzelnen Bytes als HEX ausgegeben. NMEA Kennzeichnung ist $POSMSK. Danach folgt eine Kolonne aus HEX Zahlen. Jeweils 2 Ziffern bilden ein Byte.
Alles Nachzulesen auch hier
Die Gyro und Acc Daten werden bei der Tiefenmessung benötigt, wofür das gesamte Projekt eigentlich vorgesehen ist.
Achja, an dem Projekt verdiene ich übrigen fast nix. Firm- und Software ist OpenSource, Hardware wird zum Selbstkostenpreis in China produziert.
Da das mein erstes Posting hier ist, bitte ich um Verständnis falls ich vielleicht aus Unwissenheit Regeln verletzt haben sollte. Ich wollte nur schnell Licht ins Dunkel bringen.
Bis bald.
und Tschoe
Willie
Willie
