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OSM Open Street Map
#1
Liebes Forum
Seit einigen Jahren stiller Benutzer des Routeconverters.

Als Biker möchte mal gerne auch mal vor Ort eine Route ausarbeiten. Bisher habe ich dies immer mit Mapscouce von Garmin machen müssen - obwohl ich absolut kein Garmin Fan bin. Ich fahre lieber mit meinem Medion GPS das für mich immer die bessere Alternative ist. Toll ist es wenn man Internet hat um die Routen mit Routeconverter auszuarbeiten.

Inzwischen habe ich auch OSM ( Open Street Map ) auf meinem Laptop.
Toll wäre es wenn man mit dem Routeconverter auch OFF LINE seine Routen mit dem OSM ausarbeiten könnte - da egal wo man ist - sofort frei und einfach seine Routen anpassen oder auf's neue bearbeiten kann. Sehr oft ist vor Ort die Gegebenheit anders als zu hause auf dem PC.
Da OpenStreet Map ein freies Programm ( Database ) ist und der Routeconverter kein Kommerzielles Programm scheint mir hier keinerlei Probleme zu entstehen.

Gibt es Möglichkeiten ???

Vielen Dank für Eure Antworten.

Mit freundlichen Grüssen
2Wheeler
Reply
#2
(02.09.2012, 11:17)2wheeler Wrote: Gibt es Möglichkeiten ???

Hallo 2Wheeler,

gerade habe ich dazu hier folgendes geschrieben:

Quote:[...] das verläuft aus rechtlichen, technischen oder wirtschaftlichen Gründen immer wieder im Sande. Zuletzt hier

Ich glaube langsam, daß es da keine Lösung gibt, wenn der Lösungsraum sich nicht in irgendeine Richtung vergrößert. Naheliegenderweise, indem Nutzer gleich reihenweise dafür bezahlen wollen.

(02.09.2012, 11:17)2wheeler Wrote: Da OpenStreet Map ein freies Programm ( Database ) ist und der Routeconverter kein Kommerzielles Programm scheint mir hier keinerlei Probleme zu entstehen.

So einfach ist es aus meiner Sicht leider nicht: irgendwer muß für die Server von OpenStreetMap bezahlen. Wenn Programme wie RouteConverter mit einem Offline-Modus die OpenStreetMap-Server stark belasten, wird ihnen (völlig zu recht) der Zugriff verwehrt.

Und dann ist RouteConverter auch stark vom Internet-Zugang abhängig wie hier erläutert:

Quote:RouteConverter greift aufs Netz zu für eine ganze Reihe von Funktionen:
* die Kartenkacheln selbst
* das Routing für den Typ Route
* möglicherweise sind auch die Typen Wegpunktliste und Track nicht offline-fähig
* das Durchstöbern-Tab
* Ort finden...
* die meisten Vervollständigen-Funktionen
* Positionen einfügen/Route in Track konvertieren
* das Suchen nach einer neueren Programmversion
* das Melden von Fehlern

Nicht alle Funktionen sind offline möglich oder nötig, doch alle diese Funktionen sollten für den Benutzer nachvollziehbar reagieren, wenn man behauptet, RouteConverter wäre offline-fähig. Ansonsten wird die Enttäuschung groß.
--
Christian
Reply
#3
Hi @2Wheeler,

schau dir mal "gpsprune" an in Verbindung mit Routeconverter kann das eventuell deine Wünsche erfüllen.

Grüsse
Achim

(02.09.2012, 21:22)routeconverter Wrote: So einfach ist es aus meiner Sicht leider nicht: irgendwer muß für die Server von OpenStreetMap bezahlen. Wenn Programme wie RouteConverter mit einem Offline-Modus die OpenStreetMap-Server stark belasten, wird ihnen (völlig zu recht) der Zugriff verwehrt.

Hallo Christian,

nur zu meinem Verständnis. Diese Aussage verstehe ich wirklich nicht. Im Offline Modus werden doch die Server überhaupt nicht belastet. Wird beim normalen browsen die "Karte/Map" gepeichert wird doch bei der nächsten Verwendung nicht mehr auf den Server zugegriffen,oder?

Verwerflich sind doch nur die unsinnigen Dowloads von großen Gebieten und eine "tägliche" Aktualisierung!

Im Gegenteil: OSM will dass man "Offline" karten generiert. Also von der Geofabrik die OSM (Vektor)- Daten runterläd und diese dann zB.: mit Maperitive rendert und lokal nutzt. So werden die Server entlastet.

Oder liege ich da falsch?

Gruss
Achim
Grüsse Achim
Reply
#4
(03.09.2012, 08:43)womisa Wrote: nur zu meinem Verständnis. Diese Aussage verstehe ich wirklich nicht. Im Offline Modus werden doch die Server überhaupt nicht belastet. Wird beim normalen browsen die "Karte/Map" gepeichert wird doch bei der nächsten Verwendung nicht mehr auf den Server zugegriffen,oder?

Wahrscheinlich haben wir eine unterschiedliche Idee, was im Offline-Modus passieren soll. Du stellst Dir das wie einen Cache/Zwischenspeicher vor, der einfach die Kacheln ablegt, die man bereits heruntergeladen hat. Das wäre einfach zu implementieren - aber total nutzlos.

Ich gehe davon aus, daß man stets alle Kacheln für alle Zoomstufen offline verfügbar haben muß, um nicht frustriert zu werden, weil wieder eine Kachel fehlt und man nichts sieht. Dann sind die Datenmengen enorm: 60-350 TeraByte.

Wo sollen diese Daten lagern? Darum berechnen die OSM-Server die hohen Zoomstufen nur auf Anfrage. Das ist eine erhebliche Belastung, wenn Dein RouteConverter nun auf die Idee käme, Schleswig-Holstein auf Zoomstufe 15-17 für den Offline-Betrieb auf die lokale Platte zu spülen. Die Belastung ist so groß, daß die OSM-Server-Betreiber Programme, die dies ohne Vorwarnung tun, ausschließen.

(03.09.2012, 08:43)womisa Wrote: Verwerflich sind doch nur die unsinnigen Dowloads von großen Gebieten und eine "tägliche" Aktualisierung!

Die Dimension ist bei obiger Rechnung noch gar nicht enthalten.

(03.09.2012, 08:43)womisa Wrote: Im Gegenteil: OSM will dass man "Offline" karten generiert. Also von der Geofabrik die OSM (Vektor)- Daten runterläd und diese dann zB.: mit Maperitive rendert und lokal nutzt. So werden die Server entlastet.

Das ist richtig.

(03.09.2012, 08:43)womisa Wrote: Oder liege ich da falsch?

Ja, denn praktisch ist kein RouteConverter-Nutzer in der Lage, einen Tile-Server einzurichten, die 250 GB OSM-Daten herunterzuladen und dann 60 TB Karten offline zu generieren. Zum Vergleich: für die Einrichtung eines OSM-Tile Servers braucht man Tage, mein Server hat 500 GB monatliches Transfervolumen und noch 6 GB freien Speicherplatz - illusorisch!
--
Christian
Reply
#5
(03.09.2012, 20:18)routeconverter Wrote: Wahrscheinlich haben wir eine unterschiedliche Idee, was im Offline-Modus passieren soll. Du stellst Dir das wie einen Cache/Zwischenspeicher vor, der einfach die Kacheln ablegt, die man bereits heruntergeladen hat. Das wäre einfach zu implementieren - aber total nutzlos.

I

...ok! Ich habe da keine so grossen Ansprüche wie in deiner Antwort skiziert. Es ist auch keine Idee von mir, sondern in der Vergangenheit erprobte Tools wie Gpsprune, OsmandMapCreator, MOBAC und Maperitive.

Leider werden diese Tools auch unsinnigerweise für Massendownloads mißbraucht. Ich denke da nicht an große Gebiete und schon gar nicht an Zoomlevel 17. Ich habe "erwanderte und erbrowste" Gebiete auf der Platte liegen (Maximal Zom 16 von Teilgebieten sonst Zoom 15), das reicht mir um Wanderrouten "Offline" zu erstellen.

Das war bisher so mit Pixelkarten. Seit es aber Maperitive gibt und es in MOBAC die Möglichkeit gibt externe Tools einzubinden ist es sehr einfach ein "überschaubares" Gebiet offline zu rendern und dann zum Beispiel in eine Datenbank fürs Android zu packen. Dazu muß man keinen Tile-Server der "60-350 TeraByte" schultert einrichten. Ich habe mein Baden Württemberg mit 200 MB von der Geofabrik und schneide meine Information und Gebiete aus (OsmConvert,Osmfilter) und rendere diese mit Maperitive. Das hört sich aufwändiger an wie es ist. Meine spezielle Wnderkarten sehen so aus wie im Anhang (Bevorzugte Wanderwege grün).

Seit auf den Android Smartphones das native Vektorformat sowohl zur Kartendarstellung als auch zum Routing unterstützt wird (OsmAnd, Oruxmap, Mapsforge...) verliert das angesprochene Thema an Bedeutung.

Das sollten wir also nicht vertiefen. Ich bin mit den zur Verfügung stehenden Tools superbzw. hoch zufrieden.

In diesem Sinne
Achim


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Grüsse Achim
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