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Das ewige IGO8 Routenproblem
#21
(30.04.2011, 17:37)Gert Wrote: Mir scheint es an den jetzt eingefügten <LineString> zu legen (s. die kml-Datei im Attachment).

Hallo Gert,

in deiner Datei repräsentiert der Linestring einen Track, keine Route. Ich habe aus deiner Datei ein Päckchen Testdateien gebastelt und hier dran gehängt, teste bitte, welche davon auf deiner iGO-Version so funktionieren, wie du das gern hättest. Du kannst alle auf einmal in den Route-Ordner schieben, sie melden sich beim Aufruf von "Route laden" mit unterschiedlichen Titeln.

Welche iGO-Version hast du da eigentlich?



Attached Files
.zip   veitsrodt_modifiziert.zip (Size: 18.18 KB / Downloads: 663)
Grüße
Hans

Reply
#22
Mein IGO hat die Versionsnummer 8.3.2. Genutzt wird es auf Simvalley XP65 und - neuerdings - XP45, beides Smartphones mit mäßiger CPU-Ausstattung. Vielleicht rührt mein Problem daher. Die geschickten Routen, unterschieden durch Anzahl der Punkte und "21", "22" sowie "LF" im Namen, liefen zunächst alle nicht (!), und dann doch, nämlich dann, wenn die Routenplanung von einem der Route näheren Startort ausgehen konnte. Die Programmabstürze sind anscheinend auf viele, zu viele Zwischenziele sowie auf Startorte zurückzuführen, die nicht an Wegen der Kartengrundlage liegen, konkret also an meinen Rad- oder Wanderwegen. - Im letzten Jahr funktionierte das, mutmaßlich nicht wegen einer anderen Konvertierung im Routeconverter, sondern wegen einfacheren Wegen. In England waren überraschenderweise selbst einfachste Wege in der Kartengrundlage enthalten. In diesem Jahr habe ich längere Routen, und da machten insbesondere die vom ADFC-Tourenportal gekauften Routen Scherereien.

Bei der Routenplanung muss ich also wohl schon vorher darauf achten, nicht zu viele Zwischenziele in "unwegsamen" Gelände zu haben. Christian, ich danke sehr für's Mitdenken, für die zugeschickten Daten, und verspreche, jetzt noch mehr Positives über den Routeconverter zu verbreiten.

Gruß, Gert
Reply
#23
Hallo Gert,

(03.05.2011, 15:01)Gert Wrote: Die Programmabstürze sind anscheinend auf viele, zu viele Zwischenziele sowie auf Startorte zurückzuführen, die nicht an Wegen der Kartengrundlage liegen, konkret also an meinen Rad- oder Wanderwegen.
....
Bei der Routenplanung muss ich also wohl schon vorher darauf achten, nicht zu viele Zwischenziele in "unwegsamen" Gelände zu haben.

Deine Musterdaten waren - wie weiter oben geschrieben - ein grober Track mit einer Menge überflüssiger Punkte. Für eine Route reicht es, einen Routenpunkt in Fahrtrichtung knapp HINTER jeder Abzweigung auf den Weg zu setzen, auf dem man weiterfahren möchte. Dabei würde ich maximal 100 Punkte in eine Route packen, falls mehr als 100 Punkte zusammenkommen würde ich die Route teilen.

(03.05.2011, 15:01)Gert Wrote: Christian, ich danke sehr für's Mitdenken, für die zugeschickten Daten,

Die Daten sind nicht von Christian. Rolleyes

(03.05.2011, 15:01)Gert Wrote: und verspreche, jetzt noch mehr Positives über den Routeconverter zu verbreiten.

Da wird er sich wohl drüber freuen. Smile


Hallo Christian,

da bei Gerts Tests das Gleiche rausgekommen ist wie bei mir, würde ich für ein zukünftiges Format "iGO KML-Route" folgende KML-Struktur vorschlagen:

Code:
<?xml version="1.0" encoding="UTF-8" standalone="yes"?>
<kml xmlns="http://www.opengis.net/kml/2.2" xmlns:gx="http://www.google.com/kml/ext/2.2" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom" xmlns:xal="urn:oasis:names:tc:ciq:xsdschema:xAL:2.0">
    <Document>
        <name>iGO-Route</name>
        <open>true</open>
        <description>Generated by Christian Pesch's RouteConverter. See http://www.routeconverter.com</description>
        <Folder>
            <name>Waypoints</name>
            <Placemark>
                <name>Name Erster Wegpunkt</name>
                <Point>
                    <coordinates>1.23456,45.67890,234.5</coordinates>
                </Point>
            </Placemark>
            ...
            ...
            ...
            <Placemark>
                <name>Name Letzter Wegpunkt</name>
                <Point>
                    <coordinates>1.23456,45.67890,234.5</coordinates>
                </Point>
            </Placemark>
        </Folder>
    </Document>
</kml>

Damit wären imho erstmal alle Spatzen gefangen, ob das dann auch für das gerade aktuelle iGO9.2 (Primo 2) paßt, müßte jemand mit einem entsprechend neuen Gerät testen.

Bei den Experimenten ist mir auch noch ein Bug aufgefallen: RC schreibt beim KML-Export oft (hier leider nicht ganz eindeutig reproduzierbar) ein Komma und einen Linefeed als letzte Zeichen in das <Document><description>-Tag. Das Komma ist nur überflüssig, aber der Linefeed ist nach meiner dunklen und lückenhaften Erinnerung an der Stelle nicht zulässig, zumindest stört sich der Parser von iGO daran und liest die Datei dann nicht. Das scheint alle Varianten des KML-Exports zu betreffen, ich habe in meinem Bestand KML2.0(GE3)-, KML2.1(GE4)- und KML2.2(GE5)-Dateien gefunden, in denen diese Komma/Linefeed-Kombination drin war.
Grüße
Hans

Reply
#24
(03.05.2011, 18:06)nordlicht Wrote: Deine Musterdaten waren - wie weiter oben geschrieben - ein grober Track mit einer Menge überflüssiger Punkte. Für eine Route reicht es, einen Routenpunkt in Fahrtrichtung knapp HINTER jeder Abzweigung auf den Weg zu setzen, auf dem man weiterfahren möchte. Dabei würde ich maximal 100 Punkte in eine Route packen, falls mehr als 100 Punkte zusammenkommen würde ich die Route teilen.

Vielleicht sollte ich das Limit auf 100 setzen, d.h. dann würde RouteConverter das Unterteilen in mehrere Dateien anbieten und nicht so routinierte Nutzer könnten nicht in die Falle laufen, zu große Dateien zu erzeugen? TomToms und Navigon können z.B. nur über 48 Wegpunkte routen.

(03.05.2011, 18:06)nordlicht Wrote:
(03.05.2011, 15:01)Gert Wrote: Christian, ich danke sehr für's Mitdenken, für die zugeschickten Daten,

Die Daten sind nicht von Christian. Rolleyes

Die Lorbeeren dafür gebühren natürlich Dir!

(03.05.2011, 18:06)nordlicht Wrote:
(03.05.2011, 15:01)Gert Wrote: und verspreche, jetzt noch mehr Positives über den Routeconverter zu verbreiten.

Da wird er sich wohl drüber freuen. Smile

Tue ich. Danke!.

(03.05.2011, 18:06)nordlicht Wrote: da bei Gerts Tests das Gleiche rausgekommen ist wie bei mir, würde ich für ein zukünftiges Format "iGO KML-Route" folgende KML-Struktur vorschlagen:

Danke für die Vorarbeit. Das ist auf meiner Todo-Liste recht weit oben (ein "ewiges" Problem zu vermeiden wäre was, oder?). Für Tests komme ich auf Dich/Euch zurück.

(03.05.2011, 18:06)nordlicht Wrote: Bei den Experimenten ist mir auch noch ein Bug aufgefallen: RC schreibt beim KML-Export oft (hier leider nicht ganz eindeutig reproduzierbar) ein Komma und einen Linefeed als letzte Zeichen in das <Document><description>-Tag. Das Komma ist nur überflüssig, aber der Linefeed ist nach meiner dunklen und lückenhaften Erinnerung an der Stelle nicht zulässig,

<description> sind XML Schema Strings, die dürfen:
Quote:The string data type can contain characters, line feeds, carriage returns, and tab characters.

(03.05.2011, 18:06)nordlicht Wrote: zumindest stört sich der Parser von iGO daran und liest die Datei dann nicht. Das scheint alle Varianten des KML-Exports zu betreffen, ich habe in meinem Bestand KML2.0(GE3)-, KML2.1(GE4)- und KML2.2(GE5)-Dateien gefunden, in denen diese Komma/Linefeed-Kombination drin war.

Das wäre dann ein weiteres Argument für ein IGO8 Route (*.kml) Format, bei dem Kommata und Linefeeds am Ende von <description> vermieden werden.

Ach so: Basis dafür kann KML2.2(GE5) sein, oder?
--
Christian
Reply
#25
Hallo Christian, hallo Nordwind,

vielen Dank fürs Nachdenken und die praktischen Hilfen zu Radrouten mit IGO. Man könnte ja alles beiseite schieben mit dem bekannten Argument, dass Auto-Navis nun mal nichts für Radfahrer wären (ausgenommen die asphaltgebundenen Rennradfahrer). Vermutlich hätte ich die Probleme mit Zwischenzielen oder gar Start- bzw. Zielpunkten in "unwegsamen Gelände" auf einem Garmin oder mit MagicMaps auf einem Smartphone nicht. Ich gewann aber aus den Erfahrungen mit TomTom und IGO am Rad sowie diversen Geräten im Auto die Überzeugung, dass die Auto-Navis Maßstäbe setzen in Bezug auf Routenplanung, die Routenanzeige und die Sprachführung. Ich kann mich weder anfreunden mit archaischen Beschränkungen auf Richtungshinweise noch mit zwar exakten, aber nahezu unlesbaren topographischen Karten auf dem Display. Das mag für Querfeldeinwanderer oder für Geocacher gut sein, fürs Radfahren nicht.

Zur Weiterarbeit am Routeconverter:

Nimmt man Tagestouren, also 60 bis 150 km, etwa vom ADFC-Tourenportal oder vom radroutenplaner-hessen, erhält man Hunderte von Zwischenzielen. Das liegt wohl in der Natur der Sache, wenn bei jedem Abbiegepunkt ein Zwischenziel/Waypoint/Placemark gesetzt wird. Warum und wann teilen? IGO nimmt - wie praktiziert - 207 Zwischenziele auf. Das Problem liegt anscheinend nicht in der reinen Anzahl der Zwischenziele, sondern darin, dass die Routenplanung eines Auto-Navis nun mal voraussetzt, dass solche Zwischenziele auf den Straßen und Wegen der Kartengrundlage erreichbar sind. IGO meldet Fehler, wenn solche Ziele "isoliert" seien und rechnet und rechnet - und rechnet sich anscheinend tot an einem Übermaß solcher Zwischenziele.

Man müsste dem Auto-Navi beibringen, dass es Zwischenziele abseits der öffentlichen Straßen toleriert. Ich weiß, dass man in den Konfigurationsprogrammen die Distanz zu Wegpunkten hochsetzen kann, so dass sie auch im Abstand von soundsoviel Metern als "erreicht" gelten. Ausprobiert habe ich das aber nicht, und noch weniger erahne ich, ob das dem Navi die Routenplanung zwischen den Zwischenzielen erleichtern würde.

Meine Quintessenz noch einmal: Vorher schon prüfen, ob das Navi eine Route anzeigt, dem Navi dabei einen geeigneten Routen-Startort beibringen, kritische Zwischenziele überprüfen und diese eventuell verschieben oder ganz auslassen.

Gruß
Gert
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#26
Hallo Gert,

(04.05.2011, 14:04)Gert Wrote: Das Problem liegt anscheinend nicht in der reinen Anzahl der Zwischenziele,...

Das ist leider nicht so. Die verschiedenen iGO-Versionen akzeptieren unterschiedlich viele Zwischenziele, iGO8.3 mehr als iGO8.0, Primo weniger als iGO8.3, die erste Primo-Version hat m.W. sogar nur 25 Zwischenziele akzeptiert. Diese Unterschiede waren der Grund, warum ich dir Dateien mit unterschiedlichen Anzahlen von Zwischenzielen gebaut hatte. Außerdem spielt die Hardware und die Konfiguration auch noch mit, z.B. frißt die Auswahl einer TTS-Stimme massig Ressourcen.

(04.05.2011, 14:04)Gert Wrote: ... sondern darin, dass die Routenplanung eines Auto-Navis nun mal voraussetzt, dass solche Zwischenziele auf den Straßen und Wegen der Kartengrundlage erreichbar sind. IGO meldet Fehler, wenn solche Ziele "isoliert" seien und rechnet und rechnet - und rechnet sich anscheinend tot an einem Übermaß solcher Zwischenziele.

Auch das ist versionsabhängig, ab Version 8.3.4 kommt in solchen Fällen die Warnung "Das Ziel liegt in einem unerreichbaren Gebiet", nach dem Quittieren wird der Punkt akzeptiert und normal weitergerechnet. Ich habe das allerdings noch nicht mit 200 nicht auf dem Wegenetz liegen Zwischenzielen am Stück ausprobiert, hättest du mal eine solche Route für mich?

(04.05.2011, 14:04)Gert Wrote: Man müsste dem Auto-Navi beibringen, dass es Zwischenziele abseits der öffentlichen Straßen toleriert.

Siehe oben. Vor iGO habe ich "Marco Polo Mobile Navigator 2" benutzt, das schon 2005 souverän mit sowas umgehen konnte, vermutlich kann die daraus weiterentwickelte Falk-Software das auch noch.

iGO Primo hat übrigens noch einige nette versteckte Funktionen, die man über die Konfigurationsdatei freischalten kann. So läßt es sich z.B. auf Off-Road-Navigation umschalten und macht dann Luftlinien-Routing wie ein Outdoor-Navi.

Hallo Christian,

(03.05.2011, 20:36)routeconverter Wrote: Vielleicht sollte ich das Limit auf 100 setzen, d.h. dann würde RouteConverter das Unterteilen in mehrere Dateien anbieten und nicht so routinierte Nutzer könnten nicht in die Falle laufen, zu große Dateien zu erzeugen? TomToms und Navigon können z.B. nur über 48 Wegpunkte routen.

Aus meiner Sicht i.O. und auf der sicheren Seite. Die Tourenplaner von PTV sind iirc auf 99 Routenpunkte beschränkt, GoogleMaps nativ scheint auch irgendwo da ein internes Limit zu haben.

(03.05.2011, 20:36)routeconverter Wrote: Das wäre dann ein weiteres Argument für ein IGO8 Route (*.kml) Format, bei dem Kommata und Linefeeds am Ende von <description> vermieden werden.

Das würde ich für alle xml-Exporte umsetzen.

(03.05.2011, 20:36)routeconverter Wrote: Ach so: Basis dafür kann KML2.2(GE5) sein, oder?

Ja, siehe <klickmich>.

Grüße
Hans

Reply
#27
(04.05.2011, 14:04)Gert Wrote: Man müsste dem Auto-Navi beibringen, dass es Zwischenziele abseits der öffentlichen Straßen toleriert.

@Gert Auto-Navis sind optimiert auf das Routing über das Straßennetz (und das ist gut so, denn das nützt den Autofahrern am meisten). Was Du da forderst, ist Off-Road-Navigation und technisch etwas ganz anderes. Garmin war eher dort zu finden und hat sich zur Straßennavigation entwickelt, TomTom fing bei Straßen an und bietet nun Fußgänger/Radfahrer-Navigation an, wo es Wegpunkte zwischen Straßen akzeptiert. Das sind eben zwei völlig unterschiedliche Problemklassen, die sich kaum beide zufriedenstellend in einem Gerät bzw. einer Software lösen lassen. Vielleicht hilft Dir das, Deine Erwartungen etwas zu "justieren" Wink

(04.05.2011, 20:07)nordlicht Wrote: Aus meiner Sicht i.O. und auf der sicheren Seite. Die Tourenplaner von PTV sind iirc auf 99 Routenpunkte beschränkt, GoogleMaps nativ scheint auch irgendwo da ein internes Limit zu haben.

Die Google Maps V2 hat ein Limit von 22 Wegpunkten, bei V3 sind es gar nur 8 (und 22 in der Bezahlvariante). Das ist der Grund, warum ich bei RouteConverter die Routen in Segmenten berechnen lassen muß.

(04.05.2011, 20:07)nordlicht Wrote:
(03.05.2011, 20:36)routeconverter Wrote: Das wäre dann ein weiteres Argument für ein IGO8 Route (*.kml) Format, bei dem Kommata und Linefeeds am Ende von <description> vermieden werden.

Das würde ich für alle xml-Exporte umsetzen.

Warum? Es ist nicht falsch. Das Komma ist unschön, ok.
--
Christian
Reply
#28
(04.05.2011, 22:30)routeconverter Wrote: Warum?

Als ich noch programmiert habe, habe ich mal zwei Tage lang einen unerklärlichen Fehler gesucht, am Ende war dann ein unnützes Komma schuld. Ist schon diverse Jahre her, hat mich aber damals dazu erzogen, Code so schlackenfrei wie möglich zu machen.

Grüße
Hans

Reply
#29
Rolleyes 
Gibt es eigentlich Neuigkeiten in Sachen Format "iGO-Route"? Im Snapshot 115 vom 7.11. habe ich nichts entdeckt.
Grüße
Hans

Reply
#30
Hallo Hans,

leider nichts neues, außer, daß es recht weit oben in meiner ToDo-Liste steht und ich das noch machen will. Am Wochenende ist ja gerade die 2.5 herausgekommen und so schreibe ich im Moment Webseiten unterhalb von Features und Tour, die RouteConverter besser erklären. Und keinen Code ;-)
--
Christian
Reply


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